»Brandig«

Roman. Carl Hanser Verlag, 1985. Taschenbuchausgabe: Rowohlt, 1988. Brandig Brandig - TB "... Der Leser wird den Faustschlag erhalten und an Grenzerfahrungen teilhaben, die sein Leben verändern könnten, wenn er die erzählerisch entfaltete Dialektik einer leidenschaftlichen Liebe und den schleichenden Wahnsinn auf sich selber und sein Leben überträgt..."
(Frankfurter Rundschau) »»
"Im allgemeinen schließen sich mittlerweile erzählende - Geschichten erzählende - und anspruchsvolle Literatur aus, - eine solche also, die Denken einfordert. Und es darf, nein: muß zu den seltenen Glücksfällen gerechnet werden, wenn es zu einer zumal offenen Vereinigung beider Ansätze kommt. Der Glücksfall besteht vor allem darin, daß Gerd-Peter Eigners 1985 bei Hanser erschienener Roman "Brandig" nicht nur geschrieben, sondern auch verlegt wurde: Denn als der Autor 1984 aus dem Text in Klagenfurt vortrug, fand er wenig Beachtung. Das muß nicht wunder nehmen, da Kritiker alles mögen, nur keine Intensität, die ihnen auf die Fingerknöchel schlägt..."
(Hessischer Rundfunk) »»
"...Wer Gerd-Peter Eigners Roman „Brandig", der in diesem Herbst bei Hanser erschienen ist, nicht lesen will, muß sich von mir auf den Kopf zusagen lassen, daß er eine der wesentlichsten Neuerscheinungen des Jahres 1985 verpaßt und verpassen will, also nichts von Literatur versteht..."
(Medien Informations-Dienst FFM) »»
"...Wie in seinem Roman 'Golli' (1978), behaupte ich, verfolgt Eigner mit seinen Protagonisten ein Prinzip; eben dem Verfall eines Ichs durch Chaos und Sinnlichkeit durch ein immer wieder das Ich suchendes Bewußtsein standzuhalten..."
(Die Presse, Wien) »»
"... Ein literarisch sehr anspruchsvolles Verfahren ist das, mit dem Eigner spannende, gute Beschreibungen seines Reißerthemas 'Geschlecht und Gewalt' gelingen..."
(Süddeutsche Zeitung) »»
"...Mit emphatischen und mäandernden, oft an Thomas Bernhard erinnernden Sätzen, evoziert er grelle Bilder aus Sex, Crime und Kitsch ... So ist „Brandig“ ein so ärgerliches wie vergnügliches, ein so vorder- wie tiefgründiges, auf jeden Fall ein lesenswertes Buch."
(Die Zeit) »»