»Die Italienische Begeisterung«

Roman. Kiepenheuer & Witsch, 2008 Die Italienische Begeisterung "... So wird dieses Buch, das als die Erzählung einer großen Jugendlichen-Liebe beginnt, die der reifende Mann allmählich vergißt, zu der Erzählung über eine zunehmend verzweifelnde Liebe des Vaters zur Tochter, die er schließlich verliert, um sich dann noch erinnern zu müssen, wen er davor schon verlor. Daß diese beiden Verluste zueinandergehören, man aber gar nicht sagen kann, wie, diese Ahnung leuchtet wie die Hintergrundstrahlung eines Erzählkosmos, der es von Anfang an auf Begeisterung angelegt hat und deshalb wissend auf Verhängnis. Denn jede Sucht will ihre Katastrophe."
(WDR 3, "Gutenbergs Welt", 31.08.2008) »»
"... das Buch stellt gar keine Fragen mehr, sondern erzählt Verhängnisse, in die wir geraten, wenn wir leidenschaftlich leben wollen. Auf seine Art ist es eines der Räusche und der Tragik, zudem eines über Sinnlichkeit - eine ausgesprochen männlich gelebte. Stets feiern Eigners Bücher, [...] was sie doch betrauern, und alle sind sie irdisch; irdisch in jener erotischen Zugewandheit, die von allem Anfang an weiß, dass sie zum Unheil werden wird ..."
(Volltext, Zeitung für Literatur, Wien, Nr.4/2008) »»
"... das Warten auf seinen fünften Roman "Die italienische Begeisterung" hat sich gelohnt. Denn wer Gefallen an einer Form des Erzählens findet, die ganz ohne Faxen und Anbiederung an den Zeitgeist auskommt, der kommt bei diesem Autor ganz auf seine Kosten...."
(SPIEGEL ONLINE, 24.09.2008) »»
"Ein Solitär?" "Ja!"
(Deutschlandfunk, Büchermarkt - Kritikergespräch Dennis Scheck, Rainer Moritz, Hubert Spiegel, 24.09.2008)
"... Der 1942 geborene Gerd-Peter Eigner hat seit den 1970er Jahren etliche hoch gelobte Romane, darunter "Lichterfahrt mit Gesualdo", veröffentlicht. Vom medial ausgeleuchteten Literaturbetrieb hat er sich ferngehalten, und dieser hat ihn im Gegenzug die Fleischtöpfe der bedeutenden Ehrungen und Auszeichnungen verwehrt. Mit seinem erstmals bei Kiepenheuer & Witsch verlegten neuen Roman besteht genügend Anlass, das geradezurücken. "Die italienische Begeisterung" ist ein vorzügliches, ein packendes Buch, geeignet für fast alle Preise, die es hierzulande zu verteilen gibt."
(Die Welt, 11.10.2008) »»