»Golli«

Roman. Deutsche Verlags-Anstalt, 1978. Golli "... Das kunstvolle Sinngefüge eines dichterischen Textes ist hier das Sinngefüge der paranoiden Schizophrenie. Indem aber ein Phänomen, das einem jeden dichterischen Text eigentümlich ist, als Eigentümlichkeit einer Geisteskrankheit erscheint, indem der Sinn im dichterischen Text ein Sinn ist, den der Wahn stiftet, stellt sich die Frage nach der Deutung: inwieweit überhaupt an den Wahn menschlicher Sinngebäude gedacht werden soll, an den Sinn schlechthin als Wahn-sinn..."
(Frankfurter Allgemeine Zeitung) »»
"... Eigners komplexes literarisches Beziehungsgefüge trägt sprachliche Bilder von eigenartigem Reiz."
(Neue Zürcher Zeitung) »»
"Ein neuer Name auf der deutschen Literaturszene, und der Erstling eines 36jährigen. Das Buch, anders als fast alle anderen, wirkt wie ein Paukenschlag, freilich wie ein äußerst unerquicklicher, schmerzhafter, nachtmahrischer, zutiefst bestürzender, nachhaltig erschreckender Paukenschlag, der den Leser nach erlittenem Schock in sowohl deprimiertem als auch deprimierendem Grübeln hinterläßt..."
(Die Presse, Wien) »»
"...Gerd-Peter Eigners Romanerstling „Golli“ (...), durchzogen von Melancholie, Resignation und psychischen Gefährdungen anderer Art, die auf ein Abkapseln von der Umwelt, selbst von der eigenen Familie, zusteuern, ist nicht nur ein herausragender schriftstellerischer Talentbeweis, sondern auch ein Stück Prosa von ganz eigengeartetem, unverwechselbarem Zuschnitt..."
(Weser-Kurier) »»